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Backofen Wiki – FAQ

Wie funktioniert ein Backofen?

Die Funktionsweise des Backofens hängt von der gewählten Beheizungsart ab. In der Regel bietet ein moderner Backofen folgende drei Beheizungsarten an:

  • Ober- und Unterhitze
  • Umluftbeheizung / Heißluft
  • Grillbeheizung

Die Beheizung durch Ober- und Unterhitze

Bei diesem Prinzip arbeitet der Backofen mit mehreren Heizspiralen, welche unten und oben im Backofeninnenraum angebracht sind. Die Wärme wird hierbei mittels natürlicher Luftströmung sowie Wärmestrahlung übertragen, d.h. die Wärme geht von der wärmeren Stelle über die Luft zur kälteren Oberfläche. Auf der kälteren Oberfläche, der Backware, trifft die Wärme auf Moleküle, welche zu vibrieren beginnen, sodass Wärmeenergie entsteht.

Tipp von bratback.de: Über die Einschubhöhe des Backbleches bzw. Backrostes lässt sich die Einwirkung der Heizspiralen von Ober- und Unterhitze ganz leicht variieren.

Die Beheizung durch Umluft / Heißluft

Bei dieser Beheizungsart nutzt der Backofen die Wärmeströmung, um die erzeugte Wärme im Backofen zu verteilen. Als Hilfsmittel dazu dient ein einfacher Ventilator, welcher durch Zirkulation den Wärmetransport beschleunigt. Im Vergleich zur Ober- und Unterhitze erfolgt die Wärmeverteilung dadurch wesentlich schneller und überträgt sich auch besser auf das Gargut. Folglich kann die erforderliche Temperatur bei dieser Beheizungsart um 20 bis hin zu 30 °C gesenkt werden.

Hinweis: Die Funktion Heißluft eignet sich hervorragend für das gleichzeitige Erwärmen von mehreren Backblechen auf verschiedenen Einschubhöhen.

Die Grillbeheizung

Bei dieser Funktion ahmt der Backofen einen Grill nach, mit dem einzigen Unterschied, dass die Hitze allein von oben kommt. Ein an der Decke angebrachter Rohrheizkörper überträgt durch Strahlung ähnlich wie bei Ober- und Unterhitze die Energie auf das Backwerk.

Tipp: Zusätzlich zur Grillbeheizung verfügen manche Backöfen über einen Drehspieß für Geflügel.

Was ist ein Pyrolyse Backofen?

Ein Pyrolyse Backofen besitzt eine praktische Reinigungsfunktion, welche sämtliche Verunreinigungen im Ofen bei hohen Temperaturen verschwelt. Damit dies gelingt, heizt das Spezialprogramm den Innenraum des Backofens auf eine Temperatur von über 500 °C auf. Dabei zerfallen die organischen Rückstände, da die Moleküle voneinander gelöst werden. Übrig bleibt Asche, die mit einem einfachen feuchten Tuch entfernt werden kann.

Hinweis: Während der pyrolytischen Selbstreinigung ist die Backofentür fest verriegelt. Erst wenn der Ofen auf 300 °C abgekühlt ist, kann diese wieder geöffnet werden.

Zum Schutz der angrenzenden Möbel vor den hohen Temperaturen besitzen Pyrolyse Backöfen eine spezielle Geräteausstattung:

  • Besondere Türdichtungen
  • Verstärkte Wärmedämmung sowie mehrfache Türverglasung
  • Gehäusekühlung
  • Spezielle Emaillierung des Backofens
  • Thermische / Mechanische Verriegelung
  • Katalysator zur Beseitigung von Schwelgasen

Je nach Verschmutzungsgrad, Dauer und Programm verbraucht das Reinigungsprogramm zwischen 2,5 und 9 kWh. Selbstverständlich ist die Pyrolysefunktion während der gesamten Lebensdauer nutzbar, sodass keine Kosten für Backofenreiniger anfallen.

Wie reinige ich meinen Backofen?

Nicht immer müssen es chemische Reinigungsmittel wie Backofenspray oder Glasreiniger sein, auch mit einfachen Hausmitteln lässt sich ein verschmutzter Backofen reinigen. Allerdings sollte zum Putzen stets genügend Zeit eingeplant werden, damit das jeweilige Mittel richtig einwirken kann.

Aufgrund dessen, dass chemische Reiniger oftmals nicht besonders umweltfreundlich sowie teilweise sehr teuer sind, gelten Hausmittelchen als eine echte Alternative bei der Ofenreinigung. Zu den bewährten Präparaten zählen unter anderem:

  • Backpulver
  • Rasierschaum
  • Salz
  • Soda
  • Zitrone

Backpulver gegen starke Verkrustungen

Drei bis vier Beutel Backpulver gemischt mit etwas Wasser bilden eine dicke, klebrige Paste, welche sich leicht auf eingebrannte Stellen im Backofen auftragen lässt. Das Gemisch, am besten über Nacht, einwirken lassen, so frisst sich das Backpulver in die Krusten und spaltet diese auf. Zur Entfernung der Schmutzpartikel genügt ein feuchter Schwamm, schon glänzt der Backofen wieder wie neu.

Rasierschaum, die Alternative zu Backofensprays

Dieses Hausmittel funktioniert ähnlich wie die herkömmlichen Ofensprays. Der Schaum wird großzügig auf die verunreinigten Stellen aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit wieder mit einem Tuch samt Schmutz entfernt.

Hinweis: Damit zukünftige Speisen nicht den Geruch des Rasierschaums annehmen, empfiehlt es sich den Rasierschaumduft mit Essig zu neutralisieren.

Salz, die erste Hilfe bei Flecken im Backofen

Zur Reinigung mit Salz ist bereits ganz normales Speisesalz ausreichend. Es genügt, wenn das Salz großzügig auf die betroffenen Stellen aufgetragen und der Backofen anschließend auf 50 °C aufgeheizt wird. Für gewöhnlich lassen sich eingebrannte Speisereste sofort entfernen, sobald die vorab eingestellte Temperatur erreicht ist.

Soda hilft zuverlässig bei vielfältigsten Verunreinigungen

In Kombination mit Wasser entfaltet Soda als starke alkalische Lösung seine ganze Kraft. Waschsoda beinhaltet nämlich Natriumcarbonat, welches sich regelrecht in den Schmutz im Backofen frisst und aufschäumt. Entfernt werden die Überreste der Lösung sowie sämtliche Schmutzpartikel am besten mit einem feuchten Tuch.

Zitronensaft lässt Backofenwände wieder glänzen

Verschmutzungen an den Wänden des Backofens lassen sich ganz leicht mit einer Zitrone wieder entfernen. Der Zitronensaft muss dazu lediglich in eine Form gegeben, mit etwas Wasser verdünnt und schließlich so lange erhitzt werden, bis die Flüssigkeit verdampft. Die Kombination aus Wasserdampf und Zitronensaft weicht eingebrannte Speisereste insbesondere Fettrückstände auf, sodass diese nach dem Abkühlen mit einem Lappen entfernt werden können.

Warum Backofen vorheizen?

Bei vielen Fertiggerichten als auch Kochrezepten wird grundsätzlich empfohlen, den Backofen vorab aufzuheizen. Dies hat einen einfachen Grund, schließlich benötigt jeder Ofen unterschiedlich lange, bis die gewünschte Gartemperatur erreicht ist. Deshalb richtet sich die genaue Zubereitungszeit immer an einer konstanten Temperatur, welche erst mit dem Vorheizen erreicht wird.

Darüber hinaus hat die Funktion Vorheizen auch noch weitere Vorteile:

  • Bestmögliches Geschmackserlebnis nach Rezept garantiert.
  • Besonders knusprige Oberfläche.

Es gibt jedoch auch Nachteile mit der Zusatzfunktion Vorheizen, die sich vor allem im Strom- und Energieverbrauch zeigen. Dies liegt daran, dass mit dem Backofenvorheizen die Zubereitung insgesamt etwas länger dauert.

Was ist Umluft beim Backofen?

Umluft ist eine spezielle Beheizungsart und zählt neben der Ober- und Unterhitze zu den meist gewählten Funktionen eines Backofens. Als Symbol für die Umluftfunktion des Ofens dient in der Regel ein kleiner Propeller. Da im Grunde genommen ein Ventilator im Inneren des Herdes die Hitze gleichmäßig verteilt, wodurch das Backwerk von allen Seiten ausgeglichen erwärmt wird.

Die Vorteile von Umluft:

  • Sehr stromsparend, da in den meisten Fällen im Vergleich zur Ober- und Unterhitze die Temperatur oftmals zwischen 20 bis 30 °C gesenkt sowie die Backdauer verkürzt werden kann.
  • Kein Vorheizen erforderlich, weil die gewünschte Temperatur aufgrund der durchdachten Wärmeströmung binnen ein paar Minuten erreicht ist.
  • Angesichts der konstanten Wärmeverteilung im ganzen Backofen, können mehrere Schienen belegt werden.
Hinweis: Öfen mit Umluft kosten im Allgemeinen etwas mehr als Modelle ohne diese Beheizungsart.
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